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Hier findest du die passenden Nadeln für dein Projekt...

Wo der Stoff ist, ist die Nadel auch nicht weit! Als Nähanfänger kann man schon mal schnell den Überblick verlieren, denn es gibt Nähhelfer in Hülle und Fülle. Neben dem optimalen Nähgarn und den Knöpfen gehören die Nähnadeln zu den wichtigsten Nähutensilien. 

Nadeln

Wo der Stoff ist, ist die Nadel auch nicht weit! Als Nähanfänger kann man schon mal schnell den Überblick verlieren, denn es gibt Nähhelfer in Hülle und Fülle. Neben dem optimalen Nähgarn und den Knöpfen gehören die Nähnadeln zu den wichtigsten Nähutensilien. Gerade bei unterschiedlichen Stoffqualitäten solltest du unbedingt auf die richtige Nähmaschinennadel setzen – das erleichtert dir nicht nur die Arbeit, sondern macht das Ergebnis auch gleich viel besser. Du kannst den schönsten Stoff bei uns ausgewählt haben, aber wenn die Nadel nicht perfekt ist, sind die Nähte ungleichmäßig und dein modisches Kunstwerk dahin. 

Die Nähnadeln werden mit unterschiedlich großen Nadelöhren und verschiedenen Nadelspitzen hergestellt. So erzielst du dem Material entsprechend immer optimale Ergebnisse. Deswegen solltest du stets vor Beginn deines Projekts die passende Nadel in deine Nähmaschine einsetzen. Häufig werden Fehler wie zum Beispiel ein schlechtes Stichbild, bei dem Stiche ausgelassen wurden, Löcher im Stoff oder ständiges Aufreiben oder Reißen des Fadens durch eine falsche Nadel verursacht. Solche Fehler kosten jeden Nerven – ob Anfänger oder Profi.
Wir arbeiten uns von außen nach innen vor und widmen uns zunächst der Verpackung. Ganz oben ist der Markenname ausgezeichnet. Darunter entdecken wir den Nadeltypen (zum Beispiel Universal), die Kennziffer für das Nadelsystem und die Nadelstärke (zum Beispiel 90/14). Bei Letzterem gibt es zwei verschiedene Nummerierungen. Lediglich die metrische Nummer - das wäre die erste (in unserem Beispiel die 90) - ist für uns interessant.
Wir unterscheiden zwischen zwei üblichen Nadelsystemen: den Rund- und Flachkolben. In der Industrie werden meist Rundkolben genutzt, aber auch bei älteren Nähmaschinen sind sie gang und gäbe. Flachkolben passen in der Regel zu jeder Nähmaschine und sind somit weit verbreitet. Die Vorderseite und die Rückseite ist abgeflacht, was das Einsetzen der Nadel toll erleichtert, denn die flache Seite muss immer zur Rückseite der Nähmaschine zeigen.
Die Bezeichnung für Flachkolben im Standardsystem ist 30/705 H, für Rundkolben ist sie 287 WH/1738. Diese Angabe entscheidet darüber, welche Nadel du für deine Nähmaschine brauchst.
Beachte: Manche Overlockmaschinen benötigen das System ELx705 mit einer zweiten Fadenrinne für die Bildung der Kettstiche.
Da es viele verschiedene Stoffe gibt, unterscheiden wir auch unter zahlreichen Nadelspitzenformen: Schlanke Kegelspitze, normale Kegelspitze, mittlere Kugelspitze oder große Kugelspitze und Vieles mehr.
Die sogenannten Universalnadeln (Hax1) zeichnen sich durch eine ganz leichte Rundung an den Spitzen aus - diese siehst du oft nur unter dem Mikroskop. Sie dient dazu, den Stoff zu verdrängen und das Gewebe nicht zu verletzen. Dehnbare Stoffe wie Sweat lassen sich hiermit auf jeden Fall auch nähen. Für Leder zum Beispiel muss unsere Nadel eine Schneidspitze besitzen, damit sie leichter das Material durchdringen kann, ohne es zu zerreißen.
Wenn es keine Laufmaschen oder Löcher geben soll, setzen wir auf die sehr runde Kugelspitze bei Stretch-Nadeln. Sie verdrängt beim Einstich die Maschen.
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Oft findest du bei dem angegebenen Nadelsystem 130/70 H auf der Verpackung weitere Buchstaben, diese geben dir Auskunft über den passenden Nadeltypen. 130/705 H – J ist zum Beispiel die Bezeichnung für Jeansnadeln.
Bei den Markennamen laufen euch sicher häufig Namen wie Schmetz, Organ und Madeira über den Weg. Die Marke Schmetz hat sogar einen eigenen Farbcode für die verschiedenen Nadeltypen. Diesen erkennt ihr an der Nadel.
Hier einige Beispiele bei Schmetz:
• Universal H ist für die meisten Webwaren geeignet. Stoffe wie Batist, Baumwolle, Leinen und Wollstoffe lassen sich hiermit gut vernähen. Bei diesem Nadeltypen liegt kein Farbcode vor.
• Stretch H-S ist für elastische und feine Stoffe wie Seiden- und Viskosejersey perfekt. Der Farbcode ist gelb.
• Jersey H-SUK hat den Farbcode orange und diesen Nadeltypen nutzen wir gerne für Strick- und Wirkwaren wie Baumstrickstoffe, Maschenware und Jersey.
• Jeans H-J ist blau hinterlegt und ideal für feste Gewebe und Kunstleder. Segeltuch, Cord, Denim oder Köper ist genau richtig für diesen Nadeltypen.
• Microtex H-M besitzt den Farbcode lila und eignet sich für feine Stoffe wie Microfasergewebe, Seide und Paillettenstoffe.
• Die Zwillingsnadel ist ohne Farbcode angelegt und zum Säumen von Stretchstoffen die richtige Wahl.
Aber Stoff ist ja bekanntlich nicht gleich Stoff. Die Qualitäten unterscheiden sich und deshalb gibt es jeden Nadeltypen auch in unterschiedlichen Stärken. Die Größe des Loches ist von der Dicke der Nadel abhängig, da diese in den Stoff sticht. Wie fein der vorliegende Stoff ist und welche Nadel ihr dann benötigt, probiert ihr am besten an einem Stoffstück aus. Was in der Regel immer gilt: Je feiner der Stoff, desto niedriger sollte die Nadelstärke sein.
Ihr könnt die Nadelstärke auch immer am Nadelschaft, also dem Ende der Nadel, ablesen. Ich empfehle euch eine Handlupe dafür.
Jeder sollte unbedingt Universal-Nadeln, Jersey und Stretch-Nadeln in seinem Nähkasten haben. Wenn ihr elastische Stoffe säumen wollt, braucht ihr auch eine Zwillingsnadel, damit eine sehr dehnbare Naht entsteht. Für dickere Stoffe wie Denim oder Cord solltet ihr eine Jeansnadel griffbereit haben. Ich würde euch hier Stärken von 80-100 empfehlen, mit diesen könnt ihr die gängigsten Materialien nähen.
Denkt bitte immer daran, die Nadel auch regelmäßig auszutauschen und vor jedem Einsatz zu testen, ob sie noch in Ordnung ist. Fahrt mit dem Finger von allen Seiten über die Nadelspitze. Merkt ihr Unregelmäßigkeiten, ist die Nadel nicht mehr intakt und du solltest sie unbedingt auswechseln. Ist sie gar verbogen? Dann müsst ihr sie natürlich auch austauschen, denn so kann sie schnell brechen, weil sie auf die Stichplatte trifft.
Du solltest nicht an der Qualität sparen, denn dann halten die Nähmaschinennadeln gut und gerne auch ein paar Monate. Tauscht ihr sie regelmäßig, freut sich eure Nähmaschine – sie wird es euch sicher danken.
Besonders wichtig ist es, dass ihr versucht euch zu merken, welche Nadel beim letzten Projekt im Einsatz war. Wir wollen ja nicht zarten Chiffon mit einer Jeansnadel nähen! Am besten notiert ihr euch, mit welcher Nadel ihr zuletzt gearbeitet habt. Hängt euch die Notiz mit einem Band an die Nähmaschine und ihr seid für das neue Nähprojekt bestens vorbereitet.
Wenn ihr Ordnung liebt, dann schafft euch eine Aufbewahrungsbox für Nähmaschinennadeln an. Um neue Nadeln von den alten gut unterscheiden zu können, sortiert die gebrauchten Nadeln am besten in ein kleines Schaumstoffstückchen. Das erleichtert Vieles!
Jetzt seid ihr bestens vorbereitet und meistert in Zukunft jede Naht mit der passenden Nadel. Damit es auch an die Praxis gehen kann, stöbert gerne mal unsere Angebote zum Thema Nadeln durch.